Günstig und schnell im Internet surfen

11. Dezember 2007

Welt am Sonntag, 02.12.2007

Von Helge Denker und Guido Nedden

Serie über Techniktrends im Weihnachtsgeschäft, Teil 2: Das Bürozu Hause. Schon für zehn bis 15 Euro im Monat können Kunden auf Inhalte im Internet zugreifen

Zwischen 30 und 70 Euro im Monat müssen Kunden zahlen, wenn sie mit Hochgeschwindigkeit im Internet unterwegs sein wollen. Bei den Angeboten gibt es jedoch zwei Probleme. Zum einen braucht fast niemand das hohe Tempo der Datenübertragung. Für das Websurfen reichen 1000 oder 2000 Kilobit pro Sekunde in den meisten Fällen aus. Zum anderen kommt am Heimcomputer fast nie die hohe Geschwindigkeit an, die Anbieter in Werbeanzeigen versprechen.

In ländlichen Gebieten bremsen sehr lange und häufig alte Kabel die Datenübertragung. Wer seine Daten zu Hause außerdem über ein kabelloses WLAN-Netzwerk verbreitet, drosselt das Tempo zusätzlich. Ein von „Computer Bild“ durchgeführter Test hat ergeben: Kunden mit einem DSL-6000-Anschluss (mit 6000 Kilobit pro Sekunde) bekommen häufig nur DSL 3000 oder DSL 4000. Kunden mit DSL 16 000 müssen sich häufig mit 6000 Kilobit pro Sekunde begnügen. Mehr garantieren Anbieter wie Telekom und Tele 2 auch gar nicht. Das jedoch steht nur im Kleingedruckten des Vertrags.

Es ist nicht einfach, den passenden DSL-Anbieter zu finden. Bei günstigen Preisen müssen die Kunden häufig einen Vertrag abschließen, der sie viele Monate, manchmal Jahre, an den einen Anbieter bindet. Bei weiterhin sinkenden Preisen für DSL-Anschlüsse und Pauschaltarife oder Flatrates kann das jedoch ein großer Nachteil sein. …

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Computer sind in Zukunft kaum noch zu sehen

11. Dezember 2007

Welt am Sonntag, 21.10.2007

Von Helge Denker und Guido Nedden

Neue Rechner erreichen die Größe eines Reiskorns und können komplette DVD-Archive in ihrem Speicher ablegen. Weitere Anwendungen sind nächste Woche auf der Messe Systems zu sehen. In den Handel kommen sie aber erst in einigen Jahren.

Im nächsten Jahr wird es geschafft sein, hat das Marktforschungsinstitut Forrester Research ermittelt. Dann wird es weltweit eine Milliarde Computer geben. Um diese Zahl zu erreichen, brauchte die Menschheit 27 Jahre, für die zweite Milliarde dürften es nur sieben Jahre sein, prognostiziert Forrester. Viele Menschen aus China und Indien, aber auch aus Brasilien und Russland werden sich demnächst einen Computer zulegen. Dank einer Initiative einiger Software- und Internetunternehmen für 100-Dollar-Laptops kommen Rechner wohl sogar in Afrika flächendeckend zum Einsatz.

Rechner werden weiter jeden Lebensbereich durchdringen. Einige der Anwendungen werden auf der Computer-Messe Systems nächste Woche in München (23. bis 25. Oktober) zu sehen sein.

Im Büro

Noch steht in den meisten Büros nur ein zumeist klobiger Schreibtisch-Computer pro Arbeitsplatz. Künftig werden die grauen und lauten Kisten aber kaum noch zu sehen sein. Stattdessen werden viele, fast unsichtbare Rechner unterschiedliche Aufgaben übernehmen können. Apples iMac hat das Design schon vorgegeben. Der Rechner besteht nur noch aus einer dünnen Platine hinter dem Flachbildschirm. …

 

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