17. September 2007
Adzine 18/2007 vom 07.09.2007
Von Guido Nedden
Neben den klassischen Suchmaschinen wie Google, Yahoo!, Lycos und vielen anderen steigen nun auch Suchplattformen in der Gunst, in denen es menschelt. Waren früher mathematische Algorithmen für die Relevanz von den Suchergebnissen bestimmend, melden sich nun die Nutzer selbst zu Wort. Wie im persönlichen Gespräch formulieren die Suchenden bei Yahoo! Clever, Lycos iQ, Wer-weiss-was.de, Gutefrage.net und anderen ihre Fragen und erhalten daraufhin von anderen Nutzern ihre individuellen Antworten.
Die einen sprechen von „Social Search“ andere bezeichnen sie schlicht als Wissensportale. In einem Punkt ähneln sich diese Plattformen: Die Nutzerzahlen steigen auffällig. Adzine interessiert sich für Marketingansätze im Umfeld dieser Social Search-Portale und sprach hierzu mit Marcus Ambrus, Director Sales Development & Trade Marketing von Yahoo! Deutschland. …
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17. September 2007
Welt am Sonntag/Welt.de vom 02.09.2007
Von Guido Nedden
Zur Internationalen Funkausstellung kommen technisch aufgerüstete Notebooks zum Fernsehen auf den Markt. Die Qualität der Darstellung ist hoch, die Preise sind es allerdings auch.
Gestochen scharfe Videos auf großen Bildschirmen bieten die neuen Modelle der Notebook-Hersteller. Auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) zeigen die Anbieter Rechner, die nicht nur Musik abspielen und Hunderttausende Fotos speichern können. Manche Modelle erreichen bei der Fernseh- und Videowiedergabe sogar die Qualität eines Fernsehers.
Neben Schrankwänden beherrschen zwar weiterhin Fernseher das deutsche Wohnzimmer. Nur vereinzelt steuern Multimediacomputer als Medienzentrale die Wiedergabe von Musik, Videos und Fernsehprogrammen. Auf Reisen oder auf der Terrasse im Garten aber flimmern die Bewegtbilder häufig über die Bildschirme eines Notebooks. Gerade in Deutschland sind die mobilen Rechner beliebt.
Dieses Jahr werden die Anbieter mehr als fünf Millionen Laptops verkaufen können, schätzt der Branchenverband Bitkom. Das wären 14 Prozent mehr als 2006. Die mobilen Rechner sind vor allem stark nachgefragt, weil die Anwender mit ihnen mittlerweile mehr können, als Texte zu verfassen. So brauchen sich PC-Spieler nicht mehr mit Schreibtischcomputern abzuschleppen. In manche Laptops sind schon leistungsstarke Grafikkarten, Lautsprecher mit Raumklang, viel Arbeitsspeicher und große Festplatten eingebaut. …
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17. September 2007
Welt.de vom 31.08.2007
Von Guido Nedden
Sie heißen zwar Flachbildfernseher, doch die meisten aktuellen Modelle sind immer noch fast so dick wie zwei Tennisbälle. Auf der IFA zeigt Sharp nun einen Prototypen, der wirklich schlank ist – gerade einmal zwei Zentimeter ist das Gerät tief. Dahinter steckt eine raffinierte Technologie.

Prototyp von Sharp auf der IFA:
Ziemlich schlank und trotzdem ein bestechendes Bild
- Foto: G. Nedden
Mit knapp zwei Zentimetern Gehäusetiefe wird die nächste TV-Generation flach wie ein Bilderrahmen. Mikio Katayama, Präsident von Sharp, stellte den LCD-TV-Prototypen auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) vor. Möglich wird dies durch die Dünnschicht-Technologie (thin-film-technology), die die Flüssigkristalle auf die Glasplatte des TV-Displays aufdampft.
Auch seinem Ziel eines rahmenlosen Bildschirms nähert sich der japanisch LCD-TV-Primus immer mehr an. Der Rahmen bei den neuen Flachfernseher ist oben wie an den Seiten nur zwei Zentimeter und unten drei Zentimeter breit. Mit Full-HD, der höchsten Bildauflösung, sowie einem Kontastverhältnis von 100.000 zu 1 verspricht Sharp zudem eine sehr gute Bildqualität. Bei durchschnittlicher TV-Nutzung von 4,5 Stunden pro Tag ist der Stromverbrauch pro Jahr mit 140 Kilowattstunden vergleichsweise niedrig. …
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17. September 2007
Berliner Morgenpost vom 30.08.2007
Von Guido Nedden
Auf der IFA präsentieren Hersteller ab morgen auf einer Rekordausstellungsfläche die Neuheiten der Elektronik- und Medienbranche. Die Berliner Morgenpost präsentiert die aufregendsten Geräte und Entwicklungen. Die Highlights kommen diesmal aus der Fernsehtechnik.
Mit einem Satz wie „Der Sony-Fernseher soll es sein, irgendetwas mit KDL…“ wird der Verkäufer im Geschäft überfordert sein. Es kommt auf jeden Buchstaben und jede Ziffer hinter dem Kürzel KDL an. Schon ein falscher Buchstabe, und das Label bezeichnet ein wesentlich kleineres und einfacher ausgestattetes Modell mit schlechterer Darstellung. Nicht „HD ready“, nur „Full HD“ liefert sehr hohe Auflösung auf dem Bildschirm, und nur mit der 100-Hertz-Technik können die Flachbildschirme endlich so brillante Bilder zeigen wie bisher die klobigeren Röhrengeräte.
Nach der erfolgreichen Einführung von HD ready ist zur Ifa nur noch von „Full HD 1080″ die Rede. Die volle Auflösung mit 2,1 Millionen Bildpunkten im Format 1920 mal 1080 soll nach dem Willen der Hersteller neuer TV-Standard werden. Die hohe Auflösung liefert flimmerfreie, klare Bilder mit großer Detailtiefe und bis zu fünfmal mehr Bildinformationen gegenüber dem bisherigen PAL-Standard. Auch das alte Bildformat von 4:3 hat ausgedient. Alle neuen Geräte, die auf der Messe zu sehen sein werden, zeigen ein 16:9-Breitbild. …
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17. September 2007
Welt am Sonntag/Welt.de vom 26.08.2007
Von Guido Nedden
Die höchste Auflösung mit der Bezeichnung „Full HD“ liefert die detailreichsten Bilder – flüssig sind sie dank 100-Hertz-Technik auch. Die Wahl zwischen LCD- und Plasmamodellen bleibt dennoch schwer.
Mit einem Satz wie „Der Sony-Fernseher soll es sein, irgendetwas mit KDL…“ wird der Verkäufer im Geschäft überfordert sein. Es kommt auf jeden Buchstaben und jede Ziffer hinter dem Kürzel KDL an. Schon ein falscher Buchstabe, und das Label bezeichnet ein wesentlich kleineres und einfacher ausgestattetes Modell mit schlechterer Darstellung. Nicht „HD ready“, nur „Full HD“ liefert sehr hohe Auflösung auf dem Bildschirm, und nur mit der 100-Hertz-Technik können die Flachbildschirme endlich so brillante Bilder zeigen wie bisher die klobigeren Röhrengeräte.
Nach der erfolgreichen Einführung von HD ready ist zur Ifa nur noch von „Full HD 1080″ die Rede. Die volle Auflösung mit 2,1 Millionen Bildpunkten im Format 1920 mal 1080 soll nach dem Willen der Hersteller neuer TV-Standard werden. Die hohe Auflösung liefert flimmerfreie, klare Bilder mit großer Detailtiefe und bis zu fünfmal mehr Bildinformationen gegenüber dem bisherigen PAL-Standard. Auch das alte Bildformat von 4:3 hat ausgedient. Alle neuen Geräte, die auf der Messe zu sehen sein werden, zeigen ein 16:9-Breitbild. …
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17. September 2007
Welt am Sonntag/Welt.de vom 26.08.2007
Von Helge Denker und Guido Nedden
Neue Software soll dem Web-Fernsehen zum Durchbruch verhelfen. Zwar sind in Deutschland schon viele Programme über das Internet zu empfangen. Doch funktioniert dies nur mit teuren und sehr schnellen DSL-Zugängen.
Joost, Zattoo, Babelgum – selbst viele Internetnutzer haben diese Namen noch nicht gehört. In wenigen Jahren aber werden zahlreiche Zuschauer diese oder ähnliche Anbieter ansteuern, um ihr Fernsehprogramm auf den heimischen Bildschirm zu holen. Die Programme wie ARD und ZDF oder RTL und Sat.1 dürften noch die gleichen, aber der Verbreitungsweg kann ein anderer sein. Neben Satellit, Kabel und dem Rundfunk über Antenne werden die Bewegtbilder über kabelgebundenes und kabelloses Internet auf den Fernseher kommen.
Zur Ifa stellen die Anbieter neue Projekte und die Hersteller verbesserte Software sowie Geräte vor. Hinter den Projekten stecken interessante Macher wie Janus Friis und Niklas Zennström bei Joost. Die beiden Manager waren schon mit dem Internet-Telefondienst Skype und der Musiktauschbörse Kazaa erfolgreich. Dazu kommen finanzkräftige Geldgeber, bei Joost zum Beispiel die Investorfirma Sequioa Capital sowie die Medienkonzerne CBS und Viacom. Bei Babelgum hat der italienische Medienunternehmer Silvio Scaglia Geld investiert. …
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