Webwelt-Surfer: Spiele selber bauen und verkaufen

30. Juli 2007

Welt-Online, 24.07.2007

Von Guido Nedden

Im Internet gibt es jede Menge Spiele-Websites. „MyGame“ geht einen etwas anderen Weg als die Konkurrenz – und hängt sich an den Web 2.0-Trend dran. Dort können Nutzer eigene Spiele erstellen. Mit etwas Glück verdienen sie damit auch ein paar Euro.

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In Sachen Mitmach-Internet („Web 2.0″) wählt die Spieleplattform MyGame.com einen neuen Ansatz: Nicht nur selbst Daddeln ist dort die Maßgabe – die Nutzer dürfen eigene Spiele entwickeln und dann hochladen. Dafür sollen die Fleißigen mit 25 Prozent der mit ihren Games erzielten Anzeigenerlöse entlohnt werden. …

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Viel Fantasie beim Kopieren

16. Juli 2007

Adzine, 15.06.2007

Von Guido Nedden

Neugründungen, frühe Beteiligungen und Übernahmen sind momentan an der Tagesordnung. Gerade im Internetumfeld beflügelt die Fantasie den Markt für Unternehmensbeteiligungen. Die Kaufpreise für Unternehmen wie Skype, YouTube oder auch zuletzt DoubleClick und aQuantive zeigen, dass es nicht nur um harte Fakten geht. Das lässt viele hoffen. Wenn Google ein Unternehmen wie Feedburner für schlappe $100 Millionen übernimmt, ist das kaum noch eine Schlagzeile wert. Aber genau diese Deals in der Größenordnung von StudiVz oder auch der Börsengang von Xing sind Ansporn für viele Gründer und treiben die Community-Produktion an.

Unterstützt wird der Trend natürlich ganz klar durch die Nachfrage der großen Verlage und Medienunternehmen, die sich in aller Schnelle noch einen Platz in der digitalen Welt sichern müssen, weil sie selbst anscheinend keine Ideen hatten oder aber das Internet im Jahr 2001 schlicht von der Agenda gestrichen hatten. Dann aber doch alles ganz anders kam. Trotz hoher Kaufpreise geben sich die Verlage eher konservativ. Daher investiert man auch gerne in aus den USA importierte Copy-Cats. Konstantin Urban von Holtzbrinck Ventures äußerte vorgestern gegenüber dem Handelsblatt: „Wir ticken hier in Deutschland ganz ähnlich wie in den USA. Ideen, die dort erfolgreich sind, funktionieren auch hier.“ Für deutsche Ideen ohne den erfolgreichen USA-Test sei es dagegen sehr viel schwerer, Investoren zu finden. „Wir sind eben etwas vorsichtiger, etwas risikoaverser als Venture-Capital-Firmen in den USA“, ergänzt Urban gegenüber dem Handelsblatt.

Der Mann bringt es auf den Punkt. Wenn das nicht die Erklärung ist, warum Deutschland keine führende Suchmaschine hervorgebracht hat und auch sonst kaum einen großen internationalen Namen im Internetumfeld produzieren konnte. Die Investoren hierzulande scheinen weder eine eigene Meinung noch ausreichend selbstbewußt zu sein. Sie denken und handeln wie Banker und nicht wie Unternehmer. So kann man mitschwimmen, aber niemals den großen Wurf landen. …

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Einfach am Strand und im Biergarten ein mobiles Büro einrichten

16. Juli 2007

Auch unterwegs gibt es Strom für Akkus und schnelles Internet

Welt am Sonntag, 17.06.2007

Von Helge Denker und Guido Nedden

Fast alle Anwendungen, die im Büro zur Verfügung stehen, lassen sich auch am Strand nutzen. Damit Anrufer das Gefühl bekommen, ihr Gesprächspartner sitzt nicht einfach nur in seiner Sandburg, schafft spezielle Software die passende akustische Atmosphäre. Die Programme filtern Möwengeschrei heraus oder täuschen Bürogeräusche wie Telefonklingeln und Tastengeklapper ein. Solche Software bietet unter anderem die Firma Just Digits unter Funruf.de an.

 

 

Ansonsten müssen Angestellte nur wenig vorbereiten, um ihre Arbeit im Biergarten erledigen zu können. Das Telefon lässt sich auf das Handy umleiten, die E-Mails sind von unterwegs abrufbar, und alles Weitere steckt im tragbaren Rechner. Mittlerweile reicht auch die Stromversorgung der Notebooks mehrere Stunden. In manchen Modellen gibt es außerdem einen Einschub für einen Ersatzakku.

 

Kleine Solarladegeräte sind zwar gut für die Umwelt, reichen aber mit ihrer Leistung von maximal fünf Watt nicht für ein Notebook, das zwischen 15 und 60 Watt Strom braucht. Ausreichend Leistung erreichen nur wenige Modelle, zum Beispiel das PX 55 S (380 Euro). Dafür ist die tragbare Solaranlage aber mit einer Größe von knapp einem halben Quadratmeter im Durchmesser recht unhandlich. …

 

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USB-Stick liest Speicherkarten

16. Juli 2007

Welt-Online, 20.05.2007

Von Guido Nedden

Eine Kombination aus USB-Stick und Speicherkarten-Lesegerät bietet Kingston an. Der Data Traveler Reader kann Karten unterschiedlicher Formate auslesen, zum Beispiel neun Flash- sowie SD-Formate. Für andere Standards ist ein Adapter notwendig. Nach Anschluss an den PC lassen sich Daten auf den Computer oder vom USB-Stick auf die Speicherkarte übertragen. Der Stick kostet 20 Euro (ein Gigabyte Speicherplatz) oder 40 Euro (zwei Gigabyte).

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Google baut seine Suche um

16. Juli 2007

Welt-Online, 20.05.2007

Von Guido Nedden

Bislang sind die Funktionen bei der weltweit erfolgreichsten Suchmaschine Google noch getrennt. Künftig sollen Besucher der Seite Texte, Bilder, Videos, Karten, Nachrichten und Bücher über eine Maske finden können. Wer dann zum Beispiel nach einer Figur aus „Star Wars“ sucht, landet nicht nur auf einschlägigen Internetseiten. Zusätzlich zeigt Google Bilder der Figur sowie Internetseiten, die sich mit dem Schauspieler befassen. Zusätzlich verweist der Dienst auf andere Quellen wie Internetjournale und Bücher. Bis die neuen Funktionen einsatzbereit sind, wird es jedoch noch einige Monate dauern.

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Der Webwelt-Surfer: Vorsicht, Twitter tötet jeden Nerv

16. Juli 2007

Welt-Online, 15.05.2007

Von Guido Nedden

Als ob der Dauerbeschuss von E-Mails, Telefonanrufen und Messenger-Textnachrichten nicht reicht: Der Dienst „Twitter“ kombiniert alles – und will von seinen Nutzern jederzeit wissen, was diese gerade machen. Nur: Wen interessiert das überhaupt?

Was tust Du gerade? Diese Frage soll der Twitter-Nutzer regelmäßig per SMS, über eine Internetseite oder im Blog seinen Freunden und der ganzen Welt beantworten. Oberstes Gebot ist dabei: Fasse dich kurz! Maximal 140 Zeichen kann der Nutzer pro „Tweet“ tippen. Diese werden dann an alle Gleichgesinnten im Twitter-Netzwerk verschickt – und erscheinen auf deren Handys oder der Twitter-Internetseite.

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Der Webwelt-Surfer: Die cleveren Funktionen von Photobucket

16. Juli 2007

Welt-Online, 14.05.2007

Von Guido Nedden

Bei „Photobucket“ können Nutzer Fotos und Videos speichern. Dafür gibt es ein Gigabyte kostenlosen Speicherplatz. Das besondere: Die Bilder und Clips können in die Profile von Netzwerk-Seiten wie MySpace, Friendster oder Ebay eingebaut werden.

Die Internetseite Photobucket ist derzeit in aller Munde. MySpace will das Speicher-Portal angeblich für bis zu 300 Millionen Dollar kaufen. Grund für das Interesse: Photobucket hat nach eigenen Angaben mehr als 41 Millionen Nutzer. Damit spielt es fast in einer Liga wie das Videoportal YouTube, mindestens aber auf Augenhöhe zur Foto-Alternative Flickr.

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Der Webwelt-Surfer: Eine Internetseite für gesellige Spiele

16. Juli 2007

Welt-Online, 11.05.2007

Von Guido Nedden

Auf der US-Plattform „Kongregate“ fröhnen Nutzer nicht nur ihrer Spielelust. Sie bleiben auch über das Spiel hinaus miteinander in Kontakt – und tauschen sich etwa über Foren und selbst gestaltete Internetseiten aus

260 Online-Spiele und 616 PC-Spiele gibt es derzeit bei Kongregate.com. Das Besondere: Die Nutzer können während des Spielens miteinander diskutieren. Geldgeber wie der Unterhaltungskonzern Disney investieren derzeit viele Millionen Dollar in das Angebot. Das deutet auf einen neuen Trend – viele Spieler wollen mehr als nur Daddeln. Sie suchen das Gemeinschaftserlebnis, das Netzwerk. …

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Rechtsstreit: HP klagt gegen Pelikans Billig-Tinte

16. Juli 2007

Welt-Online, 04.05.2007

Von Guido Nedden

Hersteller von Billig-Tinte wie Pelikan stören das Geschäft der Druckerhersteller. Jetzt läßt Branchenprimus HP mal wieder die Muskeln spielen: Der Konzern verklagt das deutsche Unternehmen. Der Vorwurf: Patentverletzungen

Hewlett Packard hat die Patentklage beim Landgericht Düsseldorf eingereicht. Der US-Konzern wirft Pelikan vor, dass die neuen Druckerpatronen H06 und H08 gegen HP-Patente verstießen. Im Gegensatz zur sonst üblichen Neubefüllung von alten Original-Patronen habe Pelikan diesmal die Patronen neu hergestellt.Die fraglichen Tintenpatronen sollen bei Routinekontrollen entdeckt worden sein, so der US-Konzern. Beobachter werten die Klage auch als Maßnahme von HP, um Druck auf andere Hersteller von günstigen Druckerpatronen auszuüben. …

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Jetzt gibt’s Betriebssysteme für das Internet

16. Juli 2007

Welt-Online, 30.03.2007

Von Guido Nedden

Wer im Büro häufig den Arbeitsplatz wechselt oder auch mal Internet-Cafés besucht, muss auf viel Komfort verzichten. Denn die PC-Einstellungen und persönlichen Daten können nur mühsam mitgenommen werden. Jetzt gibt es eine Lösung.

Neue kostenlose „Online-Desktops“ sollen die Mobilität unterstützen. Diese Anwendungen stellen auf einer Internet-Plattform dem Nutzer nicht nur ein Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Sondern auch eine Oberfläche, die an ein Betriebssystem erinnert – eben den Desktop. Der Vorteil ist, dass der Nutzer seine Arbeitsumgebung unabhängig vom gerade benutzten Rechner immer dabei hat – inklusive kleinen Anwendungen wie E-Mail-Programm, Adressverwaltung und Mini-Textverarbeitung. Auf ein Betriebssystem und einen Computer mit Internetzugang an sich kann man allerdings nicht verzichten. Was nutzen also die virtuellen Anwendungsverwalter? …

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